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Nachdem sich DC-Verfilmungen in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, glimmte in den Fan-Herzen mit dem Release von „Wonder Woman” wieder ein Funken Hoffnung auf. Der Film rund um die göttliche Amazone, erntete haufenweise Lob und schürte große Erwartungen an „Justice League”, der gleich einige der großen Namen des Comicverlages erstmals zusammen auf die Leinwand bringt. Am 16. November 2017 startet der neueste Zak-Snyder/Joss-Whedon-Streich in Deutschland.

Wir haben den Film gesehen und können resümieren: Ha, geht doch! „Justice League” weiß wirklich zu unterhalten und schafft es, mit der einen oder anderen Überraschung aufzuwarten. Achtung: Es bleibt nicht spoilerfrei!

Die spannendsten Überraschungen in „Justice League”Bearbeiten

Wir sehen AtlantisBearbeiten

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Kahl Dro.. äh, Aquaman

Das erste mal machen wir einen Abstecher in das antike Atlantis, Aquamans sagenumwobenes Königreich, welches nach wie vorbei den Menschen als verschollen gilt. Bereits jetzt sehen wir in „Justice League” einen kleinen Teil der imposanten Unterwasserwelt und treffen das erste Mal auf Mera (Amber Hard), die Königin des Staates. Diese kleine Vorschau und der (Achtung, Autorin hat einen sehr subjektiven Crush auf Jason Mamoa) verflucht charismatische Aquaman, schüren große Vorfreude auf den „Aquaman”-Film, der leider noch über ein Jahr auf sich warten lässt.

Wonder Woman als starke AnführerinBearbeiten

Hach, Gal Gadot - wir bekommen nicht genug von deinen intensiven Slow-Motion-Blicken in die Kamera und deiner kämpferischen Amazonen-Wucht! Umso schöner, dass der Film sich ausgiebig Zeit nimmt, zuerst auf die Insel der Amazonen zu schwenken, dort einige ziemlich coole Kampfszenen zu zeigen und dann Wonder Woman weiter als Figur etabliert. Nicht nur, dass sie ihrer moralischen Linie treu bleibt, sie wird auch mehr und mehr zum Anführer der Justice League. Batman scheut die Konversation und „Rekrutierung” der neuen Mitglieder und auch Aquamans harte Schale scheint sie zu knacken. Allgemein gelten Batman und Superman mehr als die klassischen Anführer der Gruppe, doch Diana verbindet mit ihrer deeskalierenden und bedachten Art die Lage oft. Zudem behauptet sie sich im Kampf immer wieder und sticht, neben Superman, als bester Kämpfer heraus. Es ist toll zu sehen, dass Wonder Woman als Figur so ernst genommen und möglichst Klischee-frei umgesetzt wird.

Batman liebäugelt mit dem RuhestandBearbeiten

In Justice League sehen wir einen müden, etwas abgeschlagenen Batman, der den Konflikt mit Superman nicht vollends überstanden hat. Es scheint ganz so, als wäre ihm der Kampfeswillen entfleucht. Und so hört man ihn hier und da seufzen und mühsam die Knochen einrenken. Er wirkt generell nicht mehr so elanvoll, bittet Wonder Woman darum, die Kommunikation mit den anderen Mitgliedern zu übernehmen und wirkt vereinzelt fast etwas fehl am Platz. Auch sein Kampfanzug sieht weniger martialisch aus aus gewohnt. Es gilt abzuwarten, wie sich seine Rolle entwickelt, denn: Eine Fortsetzung von „Justice League” ist bereits geplant und wird am Ende des Filmes auch recht klar eingeläutet.

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”Batman, was ist los?" - „Ach, die alten Knochen..." *seufz*

Superman steht von den Toten aufBearbeiten

Ok, das klingt nach einem größeren Spoiler als es tatsächlich ist: Schon das Ende von „Batman v Superman: Dawn of Justice”, und nicht zuletzt diverse augenzwinkernde Anmerkungen Zak Snyders, machten schon früh klar, dass Superman nicht lange tot unter der Erde liegen bleiben wird. Zudem, was wäre die Justice League ohne den Helden-Tausendsasssa?! Und so schafft es die Truppe tatsächlich, Clark Kent wieder zum Leben zu erwecken. Wie, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Klar ist nur schnell: Batman ist sich sicher, dass Kent nicht unbedingt sein Gesicht als erstes sehen möchte nach der Wiederbelebung. Bemerkenswert: Superman wirkt zunehmend, man ist fast geneigt zu sagen, sympathisch, nahezu menschlich. Gegen Ende beweist er verrückterweise sogar Sinn für Humor!

Flash und Cyborg sorgen für frischen WindBearbeiten

Cyborg und Flash Justice League

Cyborg und Flash

Um es mit Cyborgs Catch-Phrase zu sagen: „Booya!" - Flash und Cyborg, die beiden Jungspunde in der Heldentruppe, bringen angenehm frischen Wind in die Runde. Beide sind komplett unerfahrene Kämpfer, wirken unsicher, teils unbeholfen und retten die eine oder andere Situation mit sarkastischen Sprüchen. Batman und Superman sind in diesem Universum sehr erfahrene Helden, die jederzeit eine Lösung parat zu haben scheinen. Da ist es schön zu sehen, dass zwei Mitglieder der Truppe durchaus menschlich auf Gefahr reagieren und mit der eigenen Courage kämpfen müssen. Recht nachvollziehbar, wenn man mit zähnefletschenden Insekten-Aliens konfrontiert ist. Ezra Miller als Flash, erinnert so gar nicht mehr an die (leider, leider) doch sehr anstrengende TV-Variante des Heldens und sorgt für einige gute Lacher. Auch Ray Fisher als Cyborg ist herrlich widerspenstig und gespickt mit persönlichen Befindlichkeiten: Nachdem ein Unfall ihn hätte umbringen sollen, hat sein Vater sein Leben gerettet, indem er großte Teile seines Körper in eine Maschine verwandelte. Das muss Victor Stone aka Cyborg erst mal verdauen.

Green Lantern taucht auf - zumindest ein wenigBearbeiten

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Werde wir Green Lantern in Teil 2 sehen?

In den Comics ist Green Lantern eines der Gründungsmitglieder der Justice League, demnach erwarteten Fans der Reihe, dass er in irgendeiner Form im Film auftauchen muss. Promo-Bilder verrieten vorab zumindest, dass er nicht offiziell oder im gleichen Maße involviert sein wird, wie der Rest der Gruppe (es gab schlicht und ergreifend kein Bildmaterial von ihm). Und tatsächlich entdeckt man Green Lantern auch nur in einem Flashback: Man sieht, dass er bereits in der Vergangenheit zusammen mit den Menschen, Amazonen und Bewohnern von Atlantis gegen den Antagonisten Steppenwolf gekämpft hatte. Ein Schelm, wer hier nicht erwartet, mehr von Lantern in „Justice League 2” zu sehen.

Welchem Helden der Justice League bist du am ähnlichesten"Bearbeiten